11. März 2026

Regionale Lieferketten im Bau – Wo kommen unsere Schüttgüter eigentlich her?

Baustoffe wie Sand, Kies oder Splitt wirken auf den ersten Blick unscheinbar – doch hinter jedem Material steckt eine Lieferkette. Gerade bei Schüttgütern spielt die Herkunft und Transportdistanz eine immer größere Rolle für Preis, Umwelt und Verfügbarkeit.

Woher unsere Schüttgüter kommen

Ein Großteil unserer Materialien stammt aus Steinbrüchen und Gruben in Nordrhein-Westfalen und der näheren Umgebung. Beispiele für unsere Lieferantenregionen sind:

  • Sand und Kies – Kerpen
  • Estrichsand – Grevenbroich
  • Kalksteinsplitt – Wuppertal
  • Mineralgemisch – Hagen
  • Kies – Willich
  • Mutterboden – Haltern am See
  • RCL (Recyclingmaterial) – Sprockhövel
  • Basaltsplitt – Königswinter
  • Quarzkies – Alfter
  • Rindenmulch und Fallschutz – Kobern-Gondorf

Warum die Transportwege länger werden

In den letzten Jahren hat sich die Situation in der Baustoffbranche deutlich verändert. Immer mehr Steinbrüche und Abbaugebiete verlieren ihre Genehmigungen oder dürfen nicht weiter betrieben werden.

Dadurch müssen Materialien zunehmend aus weiter entfernten Regionen geliefert werden.

Früher kamen viele Baustoffe direkt aus nahegelegenen Steinbrüchen – zum Beispiel aus Städten wie Wuppertal. Doch durch steigenden Preisdruck und weniger Abbauflächen werden solche kurzen Lieferwege immer seltener.

Die Folgen:

  • längere Transportwege
  • mehr LKW-Verkehr
  • höhere Kosten für Logistik

Zusätzlich steigen die Preise durch Faktoren wie:

  • hohe Nachfrage nach Baustoffen
  • sinkende Anzahl an Abbaugebieten
  • steigende Kosten für Diesel
  • LKW-Maut und weitere Transportkosten

All diese Punkte führen dazu, dass sich Schüttgutpreise in den letzten Jahren deutlich erhöht haben.

Welche Wege wir als Unternehmen gehen

Trotz dieser Entwicklung versuchen wir bereits heute, unsere Lieferketten möglichst effizient zu gestalten.

Ein wichtiger Schritt ist die Zusammenarbeit mit regionalen mittelständischen Lieferanten. Dadurch können zumindest Leerfahrten reduziert und gleichzeitig lokale Unternehmen gestärkt werden.

Außerdem kombinieren wir Transporte, wo immer es möglich ist. Ein Beispiel:
Ein Lieferant bringt Rindenmulch zu unseren Kunden und nimmt auf dem Rückweg unseren Grünschnitt direkt wieder mit. So wird eine zusätzliche Fahrt vermieden.

Kleine Schritte mit Wirkung

Natürlich lösen solche Maßnahmen nicht alle Herausforderungen der Branche. Dennoch sind wir überzeugt, dass viele kleine Verbesserungen langfristig einen Unterschied machen können.

Deshalb arbeiten wir täglich daran, unsere Abläufe weiter zu optimieren und neue Lösungen zu finden.

Für die Zukunft planen wir bereits weitere Maßnahmen rund um effizientere Lieferketten und nachhaltigere Logistik.

Es bleibt spannend.

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